Willkommen bei der Forschungsgruppe „Border & Boundary Studies“

Herausforderungen gegenwärtiger Grenzforschung: Workshop mit eingeladenen Grenzforschenden

Die Forschugsgruppe "Border & Boundary Studies" hat sich für den heutigen Tag vier Grenzforschende aus Deutschland und Österreich eingeladen, um in einem internen Workshop gegenwärtige Herausforderungen der Grenzforschung zu diskutieren. Vorbereitet wird damit die Arbeit eines interdisziplinären Netzwerks, das in den nächsten Jahren einen kontinuierlichen Austausch anstrebt.
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Sammelbandbeitrag zur Deutsch-Polnischen Regionalkooperation erschienen

Peter Ulrich und Marcin Krzymuski haben im polnischsprachigen Sammelband „ Polskie pogranicza w procesie przemian. Tom IV “ (Polnische Grenzen im Wandlungsprozess) einen Beitrag veröffentlicht. Der Sammelband ist vor wenigen Tagen im Wrocławer Universitätsverlag („Wydawnictwo Uniwersytetu Wrocławskiego“)erschienen. Der Artikel fokussiert Akteure, Institutionen und Strategien in der...
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Recap: Panel "Infrastructuring borders" auf der 8. Tensions of Europe Konferenz "Borders and Technology" (07.-10.09.2017)

Dominik Gerst und Peter Ulrich haben auf der 8. Tagung des Netzwerks "Tensions of Europe" (07.-10.09.2017, Athen/Griechenland) mit dem Konferenzthema "Borders and Technology" ein Panel zum Thema "Infrastructuring borders" durchgeführt. Nach einer Einführung von Dominik Gerst in konzeptionelle Überlegungen der FG Border & Boundary Studies zum Verhältnis von Grenzen und...
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CfP: Border methodologies (2. ABS World Conference, 10.-14.07.2018, Wien)

Hannes Krämer und Dominik Gerst richten auf der 2. ABS World Conference ein Panel zum Thema "Border methodologies" aus.  Das Panel möchte eine Diskussion über intellektuelle Quellen, relevante Fragestellungen und identifizierbare Schwierigkeiten im Kontext von Grenzmethodologien anregen. Dabei sollen bewährte methodologische Standpunkte der Grenzforschung ebenso diskutiert werden...
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Studentische Hilfskraft gesucht!

Die Forschungsgruppe "Border & Boundary Studies" sucht zum 01.10. eine Studentische Hilfskraft (ca. 6h/Woche). Die Einstellung erfolgt zunächst befristet bis zum 28.02.2018 mit der Option auf Verlängerung.   Zu Ihren Aufgaben gehören: - Thematische Recherchen im Bereich der Border & Boundary Studies - Erstellung und Pflege von Emailverteilern - ...
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CfP: Crossings, Corporealities und Grenzkörper

Die jüngst gegründete Sektion „Kulturwissenschaftliche Border Studies" organisiert auf der 3. Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) (16.-18.11.2017) in Gent/Belgien das Panel „Crossings, Corporealities und Grenzkörper". Der Call for Papers ist hier abrufbar und läuft noch bis zum 01.09.2017. Ein vorläufiges Programm findet sich hier .
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Hochschulöffentliche Präsentation der Forschungsgruppe

Am Montag, dem 19.06.2017 hat Dr. Hannes Krämer im Rahmen der hochschulöffenltichen Präsentation aller Forschungsgruppen und -projekte am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION die bisherige Arbeit der Forschungsgruppe „Border and Boundary Studies" vorgestellt. Die Folien zur Präsentation sind hier abrufbar.
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Impfaktionen und das Flüchtlingslager - Prof. Dr. Sevasti Trubeta in der Research Factory

Auf Einladung der Forschungsgruppe "Border & Boundary Studies" wird Prof. Dr. Sevasti Trubeta (Centrum Modernes Griechenland der FU Berlin) im Rahmen der B/ORDERS IN MOTION Research Factory am Mittwoch, den 07. Juni 2017 einen Gastvortrag halten zum Thema: "Impfaktionen und das Flüchtlingslager: Eine vergleichende Untersuchung in Deutschland und Griechenland". Interessierte sind herzlich...
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Prof. Dr. Anssi Paasi in der Research Factory

Auf Einladung der Forschungsgruppe „Border & Boundary Studies“ hält der renommierte Grenzforscher Anssi Paasi am 31.05. einen Vortrag über relationale und territoriale Ansätze in der Grenzforschung. Interessierte sind ab 16 Uhr herzlich eingeladen in den Stephan-Saal im Postgebäude.  
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Research Factory startet mit „Theorie-Apéritif“ ins Sommersemester 2017

Hunger auf Grenzforschung? Die Research Factory des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION startet am Freitag, den 28.04. 2017 mit einem  „ Theorie-Apéritif “  ins Sommersemster. Von 14-16 Uhr präsentieren die jüngst gestarteten Forschungsgruppen ihre konzeptionellen Zugänge zu Grenzen im Stephan-Saal des Postgebäudes. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Hannes Krämer....
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Kulturwissenschaftliche Border Studies - Sektionsgründung

Im Verbund mit WissenschaftlerInnen der Universitäten Luxemburg und des Saarlandes haben Dr. Hannes Krämer, Prof. Dr. Konstanze Jungbluth und Prof. Dr. Claudia Weber vom Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION die Sektion "Kulturwissenschaftliche Border Studies" bei der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG) gegründet.  Die kulturwissenschaftlich ausgerichteten Border Studies...
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„Boundaries and connections“ - AG Grenztheorien diskutiert Barth

Am 06.04.2017 von 10.30-12.30 Uhr trifft sich die AG Grenztheorien in Raum HG 201b, um gemeinsam den einflussreichen Text "Boundaries and connection" von Fredrik Barth zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über die Analyse ethnischer Grenzziehungen auszutauschen!
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Publikation „Complex borders“ erschienen

Der Artikel "Complex borders: Analytical problems and heuristics", in dem Raphael Bossong, Dominik Gerst, Imke Kerber, Maria Klessmann, Hannes Krämer und Peter Ulrich den Zwischenstand der Diskussionen im Rahmen der "AG Grenztheorien" festhalten, ist im Band  Advances in European Borderlands Studies  erschienen. 
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Zwischenzeit auf dem 4. Kongress Polenforschung in Frankfurt (Oder)

Hannes Krämer, Peter Ulrich und Dominik Gerst bespielen am 24.03. eine Zwischenzeit auf dem 4. Kongress Polenforschung "Grenzen im Fluss" . Von 14.45 bis 15.20 Uhr sprechen sie zum Thema "Herausforderungen gegenwärtiger Grenzforschung".
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Grenzen sind aufgrund der gegenwärtigen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Veränderungen wieder in den wissenschaftlichen wie auch öffentlichen Fokus gerückt. Dabei haben nicht nur räumliche Grenzen, wie sie etwa zwischen Staaten, Regionen oder auch Stadtteilen gezogen werden eine große Bedeutung. Ebenso werden auch soziale und kulturelle Trennungen durch gegenwärtige Entwicklungen auf den Prüfstand gestellt.

Die Forschungsgruppe „Border & Boundary Studies“ nimmt diese vielfältige Präsenz von Grenzen zum Ausgangspunkt und fragt nach der Beschaffenheit und Relationalität gegenwärtiger Demarkationen in verschiedenen sozialen Feldern. Die klassische Differenz zwischen Studien zu Raumgrenzen (border(land) studies) und sozialen Grenzen (boundary studies) überwindend, thematisiert die Forschungsgruppe Grenzen als hochkomplexe Gegenstände und zwar sowohl in ihrer theoretischen Konzeption als auch in der empirischen Ausgestaltung. Grenzen werden als multidimensionale, dynamische und relationale Gebilde verstanden, die über Praktiken der Grenzziehungen hervorgebracht, stabilisiert und unterlaufen werden.

Um dieser Komplexität von Grenzen näher zu kommen, werden in der Arbeit der Forschungsgruppe Grenzinfrastrukturen als Analysefokus zentral gesetzt. Infrastrukturen können als Substrat angesehen werden, als gleichermaßen „harte“ (Straßen, Grenzzäune, Pipelines etc.) wie auch „weiche“ (Menschen, Dienstleistungen, Kategoriensysteme etc.) Grundlagen der Verbindung und Trennung, die als physische wie symbolische Gelingensbedingungen kollektive soziale Prozesse und übersituative Strukturierungs- bzw. Relationierungsleistungen ermöglichen. Ausgehend von der aktuellen geistes- und sozialwissenschaftlichen Infrastrukturforschung können somit nicht nur einzelne Grenzobjekte und konkordante Grenzpraktiken in den Blick genommen, sondern auch die meist unbewussten, übersituativen, häufig unsichtbaren und standardisierten Relationen von Grenzarbeitsprozessen analysiert werden.

Im Rahmen des Projektes dient das Konzept der Infrastruktur als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung in drei unterscheidbaren, sich gleichermaßen überlagernden Forschungslinien: 1) Komplexität von Grenzen, 2) Infrastrukturen der Grenze, 3) Umstrittenheit der Grenze