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Rückblick Gastvortrag mit Judy Fudge

Ein erfolgreicher und interessanter Nachmittag mit spannendem Vortrag und anschließender Diskussion.   (Judy Fudge zur Immigration Act 2016)   (Das Publikum ist gebannt dabei.)
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Gastvortrag mit Prof. Judy Fudge

Was erwartet uns als nächstes?  Wir sind gespannt auf den Besuch von Prof. Judy Fudge , DPhil (University of Kent) , die uns im Rahmen der Research Factory am Mittwoch, 17.01.2018 besuchen wird. Der Vortrag " Modern slavery, unfree labour and the labour market: The social dynamics of legal characterization " geht von 16:15-17:45 Uhr und wird im Stephansaal (PG257)...
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Double Troubles Prof. Julia O'Connell Davidson

  We were happy to have  Prof. Julia O'Connell Davidson, Ph.D. (Professor in Social Research, University of Bristol) with us on the topic of contemporary states' efforts to control migration. In the past the enslaved were constructed in law both as property, or ‘things’, and as criminally culpable persons. This talk considers echoes of that duality in...
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Dringend Gesucht - Anerkennung nicht vorgesehen.

Heute Abend laden wir zum gemeinsamen Schauen der Dokumentation " Dringend gesucht - Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte " (2014) im GD HS1. Anschließend führt Frau Kocher eine Podiumsdiskussion mit der Regisseurin Anne Frisius sowie Dr. Sylwia Timm von der DGB-Beratungsstelle 'Faire Mobilität'. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!
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Forschungsgruppe „Regulierungsfragen transnationaler Arbeit – Perspektiven der interdisziplinären Arbeitsforschung“ 

Prozesse der wirtschaftlichen Globalisierung und Europäisierung betreffen auch die Arbeitsmärkte. Arbeit findet damit zunehmend in einem internationalen Wettbewerb der Arbeitsbedingungen und Lohnkosten statt, was gravierende soziale Folgen hat. Diese ergeben sich hauptsächlich aus dem sozialen Gefälle (insbesondere den Lohnkostendifferenzen) zwischen den Produktionsländern des Südens und den Herkunftsländern der Konzerne, mittlerweile aber auch zwischen den Kernländern der EU und ihren jüngeren Beitrittsländern sowie einigen Mittelmeeranrainerländern.

Transnationalisierungsprozesse von Arbeit nehmen dabei zwei Formen an: Zum einen wird Arbeit in transnationalen Wertschöpfungsketten koordiniert (z.B. in Tochterunternehmen oder durch institutionalisierte Liefer- und Abnahmebeziehungen). Zum anderen kommt es zu einer Verlagerung der Arbeitskraft, indem Arbeitnehmer*innen meist von Ost nach West und aus dem Süden in den Norden migrieren.

Innerhalb und außerhalb der Viadrina werden die Fragen nach mittelfristig stabilen, neuen Regulationsmodi von Erwerbsarbeit, deren Akteur*innen, Dynamiken, Aushandlungsarenen und gesellschaftlichen Folgen in unterschiedlichen Disziplinen und mit unterschiedlichen Erkenntnisinteressen gestellt. Das Seed Money-Projekt bietet die Chance zur Zusammenführung unterschiedlicher Forschungszusammenhänge an der Viadrina zu Fragen der Zukunft von Arbeit in der Globalisierung in einem bundesweit sichtbaren Cluster „Interdisziplinäre Arbeitsforschung“.
 

Wissenschaftliche Kernthese und ihre Forschungsrelevanz
Transnationalisierungsprozesse von Arbeit werfen erhebliche und neue Regulierungs- und Durchsetzungsprobleme auf, die sich nur aus interdisziplinärer Perspektive angemessen untersuchen lassen. Sowohl die Integration von Arbeit in Länder des Globalen Südens in transnationale Wertschöpfungsketten als auch Arbeitsmigration sind Phänomene der Globalisierung, die aufgrund des sozialen Gefälles zwischen Norden und Süden sowie Westen und Osten Ausbeutungsverhältnisse befördern, die Menschen- und Arbeitsrechte berühren und Regulierungsprobleme aufwerfen.
Die Frage nach geeigneten Regulierungsinstrumenten transnationaler Arbeit lässt sich aus zwei Perspektiven angehen, die das Projekt in unterschiedlichen Konstellationen fokussiert: a) Aus dem Blickwinkel konkreter Praxen der Rechtsmobilisierung, des Rechtsgebrauchs und des Sichberufens auf Recht. b) Aus dem Blickwinkel menschenrechtlicher Arbeitsstandards, die in neuerer Zeit immer stärker mit migrationsrechtlichen Regulierungen verschränkt werden. Für beide Teile gilt damit: Eine menschenrechtliche Perspektive auf die transnationale Arbeit eröffnet neue und produktive Sichtweisen auf Regulierung.


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